Ravi Coltrane (* 6. August 1965 in Huntington, Long Island, New York) ist ein US-amerikanischer Jazz-Saxophonist.
Seine Eltern, der Jazz-Saxophonist
John Coltrane und die Jazz-Pianistin
Alice Coltrane, benannten ihn nach dem indischen Musiker
Ravi Shankar.
Nach einer Ausbildung auf dem
California Institute of the Arts spielte er zunächst mit
Steve Coleman, aber auch mit
Geri Allen,
Kenny Barron,
McCoy Tyner,
Pharoah Sanders,
Herbie Hancock, Carlos Santana,
Stanley Clarke,
Branford Marsalis,
Carola Grey oder
Torsten de Winkel. 1997 erschien sein erstes eigenes Album,
Moving Pictures, an dem Drummer Jeff Tain Watts, Bassist
Lonnie Plaxico und Pianist Michael Cain beteiligt waren. Sein nächstes Album,
From the Round Box (2000), spielte Coltrane mit Pianistin Geri Allen, Trompeter
Ralph Alessi, Bassist James Genus und Schlagzeuger Eric Harland ein. Auf den nächsten Alben
Mad 6 (2002) und
In Flux (2005) arbeitete er mit Bassist
Drew Gress, Pianist Luis Perdomo und Schlagzeuger E. J. Strickland. Mit seinem Quartett trat er auch 2004 auf dem Montreux Jazz Festival und dem Newport Jazz Festival auf.
Gelegentlich spielte er auch mit seiner Mutter Alice Coltrane; gemeinsam mit
Al Jarreau,
Earl Klugh und
George Duke war er 2005 auf Tournee in Indien.
Nach dem Urteil der Autoren Richard Cook und Brian Morton erinnert Ravi Coltrane stilistisch mehr an
Joe Henderson und
Dexter Gordon denn an seinen Vater.